Life-Science-Business
Der Begriff Life-Science-Business umfasst die Bereiche Biotechnologie, Medizin und Pharma. Dieses weitreichende Gebiet muss zum Zwecke einer effektiven Arbeit eingegrenzt werden.
Hamburg hat bereits eine Fokussierung auf folgende Bereiche vorgenommen: Neurobiologie, Endokrinologie/Altersforschung, Biomechanik/Prothetik, Bildgebung/Endoskopie, Molekulare Diagnostik, Zellbiologie. Hamburg ist in besonderem Maße für die Kombination dieser Themenschwerpunkte geeignet. Zusätzlich gibt es eine große Überdeckung mit den Schwerpunkten in Schleswig-Holstein.
Die mangelnde Koordination der Aktivitäten von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stellt sich als das wesentliche Problem für den Standort Deutschland und als Grund für die anhaltenden Abwanderungstendenzen dar. Wesentliche Teile der Medizin können ohne die neuen Lösungsansätze aus der Biotechnologie bzw. der Zelltechnologie zukünftig nicht mehr wettbewerbsfähig sein.
Ziel der norddeutschen Initiative ist es, renommierte Wissenschaftler und entsprechende Lehrstühle nach Norddeutschland zu holen. Die wissenschaftliche Kompetenz muss mit den norddeutschen Unternehmen in diesem Bereich verknüpft und international beachtete Projekte vorangetrieben werden. Die Förderung der Projekte und des Standortmarketings muss verlässlich, kalkulierbar und nachhaltig sein. Kongresse und Messen zu den Schwerpunktthemen sollen zunehmend in HH und SH stattfinden. Der IVH sollte dabei die Aufgabe übernehmen, die norddeutsche Wirtschaft in HH und SH zu vertreten und deren Vorstellungen und Impulse zu bündeln, Handlungskonzepte auszuarbeiten und in die gemeinsame Arbeit einzubringen. Der IVH sollte gleichzeitig kompetenter Gesprächspartner und Berater für Politik und Behörde sein.
Es fehlt nicht an Initiativen, sondern an Koordination. Koordination der Aktivitäten von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
