EEG mit Augenmaß entwickeln!

(15. Oktober 2012) Die Bekanntmachung der EEG-Umlage für 2013 heute durch die Betreiber der deutschen Stromübertragungsnetze kommentiert der Vorsitzende des Industrieverband Hamburg, Michael Westhagemann:

„Die Politik sollte darauf achten, dass die erneute Erhöhung der EEG-Umlage die Akzeptanz der Energiewende nicht insgesamt gefährdet. Bei der EEG-Reform kommt es jetzt darauf an, die Interessen von Investoren für regenerative Stromerzeugungsanlagen mit den Belangen der Verbraucher mit Augenmaß abzuwägen“, so Westhagemann.

Aus Sicht der Hamburger Industrie ist das EEG im Zuge der Energiewende an seine Grenzen gestoßen.

Westhagemann: „Ich schlage vor, den EEG-Strompreisanteil von der Umsatzsteuerpflicht zu befreien oder zumindest von den durch die steigende EEG-Umlage bedingten Umsatzsteuer-Mehreinnahmen. Dieser Betrag sollte an die Stromkunden zurückfließen. Die Entlastung der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage muss hingegen erhalten bleiben. Sie ist notwendig für den Erhalt der Wertschöpfungskette in Deutschland.“

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