US-Strafzölle: Mangelnde Attraktivität der eigenen Produkte lässt sich nicht mit Strafen gegen Andere beheben

(31. Mai 2018) Die heutige Nachricht, dass einer der Top-Handelspartner Hamburgs, die USA, Strafzölle für Stahl und Aluminium aus der EU verhängen, kommentiert der IVH-Vorsitzende Matthias Boxberger wie folgt:

"Die USA sind einer der wichtigsten Handelspartner für unsere Industrie. Die heute von den USA verhängten Strafzölle sind ein herber Rückschlag für die Trans-atlantischen Handelsbeziehungen. Solche Konflikte schaden allen, nicht zuletzt den USA selbst. Mit Blick auf die Begründung für derartige Strafzölle erinnere ich daran: Mangelnde Attraktivität der eigenen Produkte lässt sich nicht mit Strafen gegen Andere beheben. Und die Ursachen der weltweiten Überproduktion von Grundstoffen wie Aluminium und Stahl lassen sich nicht mit einseitigen Strafzöllen abstellen."

Der IVH vertritt als rechtlich selbständige Landesvertretung des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI) die Interessen von produzierenden Unternehmen und deren Partnern, den industrienahen Branchen und Dienstleistern am Standort Hamburg und darüber hinaus. Der IVH hat mehr als 250 Mitglieder und wächst weiter. 1963 wurde unser Verband gegründet.

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