Gute Verkehrspolitik ist gute Wirtschaftspolitik!

Vor den Koalitionsverhandlungen am Sonntag (17.05.) zwischen SPD und Grünen in Hamburg zur künftigen Verkehrspolitik formuliert der IVH-Vorstandsvorsitzende Matthias Boxberger Erwartungen an den Kurs des künftigen Senats.

Boxberger: „Zukunftswichtige Verkehrsinfrastruktur-Vorhaben, wie A 26 Ost, Elbvertiefung und Köhlbrand-Querung, müssen zügig und wie geplant verwirklicht werden. Diese Bauwerke entlasten unsere Stadt von Pendler- und Güterverkehren in der Region und sie sichern die Wettbewerbsfähigkeit des Hamburger Hafens mit seiner vielfältigen Industrie. Hafen und Industrie zusammen sind eine der wichtigsten Einnahmequellen Hamburgs für Arbeit und Wohlstand für die Menschen. Die Wirtschaftsverkehre des Hafens werden auch in Zukunft zu einem wesentlichen Anteil über Straßen abgewickelt werden müssen. Um dies sicherzustellen, brauchen wir dringend die geplante und beschlossene A 26 Ost (Hafenpassage)!

Ich verweise auch auf die viel beachtete und anerkannte OECD-Studie zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg vom 23.09.2019. Sie besagt: Eine florierende Metropole bleibt Hamburg nur dann, wenn auch die Infrastruktur konsequent ausgebaut wird. In der Studie wird ausdrücklich auf die Verwirklichung der A26 Ost als ‚Maßnahme zur Entlastung des Verkehrsnetzes‘ hingewiesen.“

Zitat aus der OECD-Studie zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg (MRH) vom 23.09.2019, Seite 173:
„Als Region mit zahlreichen Häfen (Brunsbüttel, Hamburg, Lübeck) und Infrastrukturen (z.B. Nord-Ostsee-Kanal), die eine starke maritime Industrie und Exportwirtschaft tragen, hat die MRH beim nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätsmanage-ment zwei Prioritäten: Die Metropolregion braucht erstens ein gutes Personenverkehrsmanagement. Zweitens muss der Güterverkehr, der in der Region eine ebenso wesentliche Rolle spielt, gemeinsam mit dem Personenverkehr betrachtet werden. [...] Die Maßnahmen zur Entlastung des Verkehrsnetzes beinhalten unter anderem den Ausbau des Bahnknotenpunkts Hamburg und umfassende Bauarbeiten auf der A7, der A1 und der A26, wie sie im Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgesehen sind, sowie auf der A20, der A21 und der A23. Die A26 (die sogenannte Hafenquerspange) wird außerdem die Umgehung von Teilen der Innenstadt ermöglichen.“

Der IVH vertritt die Interessen der produzierenden Unternehmen und deren Partner in Hamburg, Deutschlands größter Industriestadt nach Bruttowertschöpfung. Der IVH ist die rechtlich selbständige Landesvertretung Hamburg des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. (BDI). Unser Verband hat 270 Mitglieder und wächst.  

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